Therapiebegleithunde

Während Assistenzhunde der ständige Begleiter für Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Einschränkungen sind und entsprechend der Bedürfnisse ausgebildet und eingesetzt werden, können Therapiehunde auf vielfältige Weise eingesetzt werden. Wie das Wort schon sagt, begleiten sie eine Therapie. Das reicht zum Beispiel vom Einsatz in der Psychotherapie, Ergotherapie, Physiotherapie, Sprach- und Sprechtherapie sowie in der Heilpädagokik. Selbst in Senioren- und Pflegeeinrichtungen können Therapiehunde gute Dienste leisten und die Therapien positiv beeinflussen.

Was kann ein Therapiebegleithund?

  • Schon allein die Anwesenheit eines Hundes führt bei den Betroffenen zu einem deutlichen Abbau von Stress und Angst und bahnt so den Weg für weitere Behandlungen.
  • Sie können Ängste und Stress abbauen.
  • Sie steigern das Selbstwertgefühl und fördern die Motivation und die Konzentration.
  • Der Therapiehund berührt die Herzen, erweckt Emotionen, lässt diese neu erleben und erfahren.

Anforderungen an den Hund

Für die Arbeit des Therapiebegleithund eignen sich Hunde jeglicher Rasse und Größe. Selbst Hunde kleiner Rassen können zum Therapiehund ausgebildet werden.

Sie sollten sehr wesensfest und gesund sein und einen ausgeprägten Spieltrieb besitzen. Außerdem muss eine gesunde Bindung zum Hundeführer bestehen. Sie sollten eine große Portion Gelassenheit mitbringen und Menschen gegenüber offen sein.

Anforderungen an den Menschen

Auch der sollte einige Anforderungen erfüllen, denn nicht immer ist Arbeit einfach. So ist eine positive soziale Grundeinstellung ohne Helfersyndrom eine wichtige Voraussetzung. Sie haben kein Problem auf Menschen zuzugehen, sind kontaktfreudig, kommunikativ, freundlich und offen. Sie haben sowohl Interesse an alten, jungen und kranken Menschen. Sie haben keine Vorurteile Menschen mit Behinderungen gegenüber. Sie akzeptieren Menschen mit einem anderen kulturellen Hintergrund. Sie sind emphatisch und psychisch belastbar. Sie möchten:

  • die Lethargie und Einsamkeit zurückgezogener Menschen durchbrechen.
  • verlässlich und einfühlsam das Leben benachteiligter Menschen bereichern.
  • alten, behinderten und kranken Menschen eine Freude machen.
  • Körper, Geist und Seele bewegen.
  • Anteilnahme am täglichen Leben ermöglichen und Nahtstelle zur Gesellschaft sein.

Ausbildung

Die Ausbildung zum Therapiehund passe ich auf die Lerngeschwindigkeit des jeweiligen Mensch-Hund-Teams an. Ich möchte Sie individuell betreuen bzw. in kleinen Gruppen von maximal vier Teams.

Ich arbeite in der Assistenz- und Behindertenbegleithundeausbildung ausschließlich mit positiver Bestärkung. Zwangsmittel, wie z. B. ein Stachelhalsband oder Teletak, lehne ich grundsätzlich ab. 

Kosten

Die Kosten für eine Ausbildung zum Therapiebegleithund variieren daher. Sie sind abhängig

  • von den Aufgaben, die der Hund übernehmen soll bzw. welche Schwerpunkte der Hundehalter in der Arbeit mit seinem Hund setzt
  • vom Alter des Hundes
  • vom Ausbildungsstand des Hundes
  • ob ein Welpe, Junghund oder ein schon in der Familie lebender Hund ausgebildet wird
  • von den Erfahrungen, die der Hundehalter mit Hunden hat
  • vom individuellen Lerntempo von Mensch und Hund

Deshalb werden die Ausbildungskosten nach einem intensiven, ausführlichen Anamnesegespräch immer individuell berechnet. Pauschalangebote und damit oft verbundene Anzahlungen befürworte ich wegen der mangelnden Transparenz nicht. Ich bevorzuge daher die monatliche Abrechnung nach tatsächlich geleisteten Trainingseinheiten. So bleiben die Ausbildungskosten für Sie jederzeit nachvollziehbar. 

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