Therapiehund / Projekthund

Therapiehund / Projekthund

  • Im Verlaufe der Ausbildungen erlernen die Teams eine Vielzahl von Rollenspielen, um die späteren Einsätze lebendig zu gestalten.
  • Dieser Bereich wird überwiegend nonverbal trainiert um eine zeitgrechte Steuerung des Hundes zu gewährleisten und diesem eine notwendige Sicherheit (positives Feedback) zu geben. Hörzeichen werden zum Zwecke der Arbeit mit den Klienten zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt.
  • Erfolgt der spätere Einsatz in Gruppen, dient der Hund als Medium, Eisbrecher und Motivator zur Erreichung der Zielsetzungen.
  • Zurückhaltende Kinder können gestärkt, oder nicht tolerierbares Verhalten durch den Hund reduziert werden.
  • Durch den Einsatz des Hundes entstehen ganz andere Möglichkeiten der Kommunikation untereinander, speziell für Klienten, die bereits hilfs- oder helfermüde sind.
  • Gerade Kinder, die im Umgang mit Anderen Defizite aufweisen, erleben über die Anwesenheit eines vertrauten Hundes eine Möglichkeit, sich Menschen in ihrem Umfeld zu öffnen, diese zu verstehen, sich mitzuteilen und am Gruppengeschehen wieder teil zu haben.
  • Für Einige ist der Hund bei Angst behafteten, schwierigen Gesprächen ein stiller Verbündeter, der ihnen Sicherheit vermittelt und ihnen manchmal so erst die Möglichkeit eröffnet, über sensible Themen oder negative Geschehnisse zu sprechen.

Eigenschaften des Hundes

  • sehr menschenfreundlich und sehr kontaktfreudig
  • hohe Reizschwelle gegenüber Lärm
  • sehr aufmerksam und zugänglich
  • ruhig und ausgeglichen
  • bestens sozialisiert
  • nicht schreckhaft
  • verspielt und offen
  • absolut kein Aggressionspotential
  • hohe Verträglichkeit / Toleranz
  • hohe Toleranz bei Körperkontakt und ungewöhnlichem Verhalten
  • kontrollierbar
  • abrufbar, besonders in kritischen Situationen
  • tiefe, enge und vertrauensvolle Bindung zum Hundeführer

Ausbildung

  • Grundvoraussetzung ist eine vorangegangene Eignungsprüfung des Hundes.
  • 30 Theorie-Unterrichtsstunden
  • 6 Unterrichtsstunden (Gruppenunterricht) auf dem Hundeplatz
  • 3 Unterrichtsstunden im Alltag
  • 4 Unterrichtsstunden Hospitation
  • 6 Unterrichtsstunden Heimarbeit
  • 3 Unterrichtsstunden Umsetzung
  • Abschlussprüfung (Sachkundeprüfung Theorie, Praxisteil)
  • Die Teilnehmer erhalten nach bestandener Prüfung ein Zertifikat.
  • Die Unterrichtsstunden Hospitation & Heimarbeit werden individuell mit dem Teilnehmer abgestimmt.

Block 1 - Theorie - 15 UE 

  • Vorstellung der Projekthunde® de.
  • Einführung in die tiergestützte Arbeit
  • Einsatzmöglichkeiten und Grenzen
  • Hundeausbildung (Theorie)
  • Tierschutz
  • Rechte und Pflichten
  • Hygienebestimmungen
  • Sachkundetest für soziale Einrichtungen
  • Abschluss

Block 2 - Theorie - 15 UE 

  • Konzeption zum tiergestützten Sozialkompetenz Training
  • Konzeption zum tiergestützten Anti-Gewalt-Training
  • Konzeptionen zu tiergestützten Förderprogrammen
  • Rechte und Pflichten
  • Marketing
  • Sachkundetest 

Block 3 - Praktische Hundeausbildung - 9 UE

  • auf dem Hundeplatz - 4 x 1,5 UE
  • im Alltag - 2 x 1,5 UE 

Block 4 - Hospitationen - 4 x 1 UE

 

Block 5 Heimarbeit - 6 UE

freie Zeiteinteilung

  • Erfassung und Dokumentation der Hospitationen
  • Stundenbilder ( 25/45/60 min. ) erstellen

Block 6 Umsetzung - 3 UE

Termine nach individueller Absprache

 

Praktische Prüfung

Termin nach Absprache

Kosten & Termine

Kosten

1.240 € einschließlich Arbeitsmaterial für die Basis-Ausbildung (entspricht der Ausbildung zum Schul- und Kindergartenhund)

85 € pro Einzelstunde für den ziel- und arbeitsgerichteten Einsatz

150 € Prüfungsgebühr

 

Termine

Basis-Ausbildung siehe Schul- und Kindergartenhund

Einzelstunden werden individuell vereinbart

 


Abendvortrag

Informieren Sie sich über die "Tiergestützte Projekte - Ausbildung für Mensch und Hund".

Vor-Eignungstest

Vor jeder Ausbildung steht ein Vor-Eignungstest, in dem wir prüfen, ob Ihr Hund für die Ausbildung geeignet ist.