Blutsauger auf dem Vormarsch

Zecken sind mittlerweile das ganze Jahr über aktiv.

Es gibt Unmengen an Ratschlägen zur Vorbeugung von Zecken. Aber gibt es wirklich DAS Wundermittel? Viele greifen mittlerweile zu Kautabletten oder Spot-Ons vom Tierarzt. Einige schwören noch auf Kräuter, Öle und Magnethalsbänder. 

Wirklich wirksam sind aber nur folgende Maßnahmen:

 

  • Kautabletten vom Tierarzt mit Wirkstoffen wie z.B. Afoxolaner, Lotilaner oder Fluralaner.
  • Spot-Ons mit Wirkstoffen wie Fipronil, Permethrin oder Imidacloprid.

Schädlich sind diese Mittel in der Regel nicht für die Hunde, sondern nur für die Parasiten. Das Nervengift setzt am Nervensystem der Parasiten an, das völlig anders aufgebaut ist, als das von Hunden.

 

Sowohl Kokosöl, Kräutermischungen oder Dinge wie Bernsteinketten oder Magnethalsbänder zeigen keinen ausreichenden Schutz vor Parasiten wie Zecken oder Flöhen.

 

Es gibt zusätzlich ein paar Dinge, die wir alle tun können um den lästigen Plagegeistern das Leben ein wenig schwerer zu machen.

  1. Hunde sollten während der Hochsaison der Zecken nicht in hohem Gras oder Unterholz laufen. Dort halten sich die Zecken nämlich am liebsten auf. Sie fallen nicht vom Baum, wie häufig angenommen wird.
  2. Das Beste ist daher, die Fellnasen bleiben auf dem Weg.
  3. Nach dem Spaziergang sollten Hunde kontrolliert und gebürstet werden. So kann man einen Großteil der Zecken abfangen, bevor sie zubeißen.

Hat sich eine Zecke trotz aller Bemühungen erfolgreich festgesetzt, ist es wichtig, sie zügig zu entfernen.

  • Dazu sollte sie mit einer Zeckenzange/Pinzette so weit unten wie möglich gegriffen werden.
  • Auf keinen Fall wird die Zecke beim Herausziehen gedreht.
  • Besser ist es, sie gerade und langsam zu ziehen.